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Lichterfelde hat seinen Ursprung in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und wurde damals als Straßenangerdorf angelegt. Die noch heute bestehende Dorfkirche stammt vermutlich aus dem 14. Jahrhundert und wurde mehrfach umgestaltet, zuletzt zwischen 1939 und 1941. Seit 1920 gehörte Lichterfelde als Ortsteil zum Bezirk Steglitz von Groß-Berlin und war nach dem Krieg Teil des amerikanischen Sektors.

Lichterfelde gilt als eines der ältesten Villenviertel Berlins. Dabei entstanden die Villen in direkter Nachbarschaft zum alten Dorf. Die Bauten stammen hauptsächlich aus der Gründer- und Jugendstilzeit. Während Lichterfelde West wenig Schäden im zweiten Weltkrieg davontrug, wurde Lichterfelde Ost deutlich stärker zerstört.

1942 bis 1945 befand sich in Lichterfelde in der Wismarer Straße ein Außenlager des KZs Sachsenhausen.


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